Mittwoch, 29. März 2017

Heute war mir mal nach "Gute Laune Farben" ...

... also bin ich in den Garten gegangen und bin fündig geworden.







Es gibt so viele Varianten von Osterglocken von denen ich mich immer wieder begeistern lassen kann!
Ich mag diese Frühblüher, weil sie so unkompliziert sind! Sie kommen jedes Jahr zuverlässig wieder, Wühlmäuse verschmähen sie und wenn sie verwelken kann ich sie abmähen ohne dass sie es mir krumm nehmen - sie kommen einfach im nächsten Jahr wieder.





Und dann hab ich mir von jeder Sorte welche gepflückt und mit ins Hus genommen.

 

Samstag, 25. März 2017

Alte Liebe rostet nicht ...

Einst war er die Werkzeugskiste eines Bastlers. 
Als er ausgesondert wurde, war er noch blau.
Dann zogen Semperviven ein.


Seit Jahren fühlen sie sich dort pudelwohl -
sie scheinen geradezu vernarrt in das alte Eisen zu sein.

 

Aber das Eisen ist altersschwach geworden. 
Wie lange können die Pflanzen noch drinnen bleiben?




Alte Liebe rostet also doch 😢

***

Inzwischen gibt es wieder einen Neuen.



 Auch ihn ihm fühlen sich die Semperviven wohl! Sie sind gut gewachsen und über den Winter gekommen.
Er gefällt mir gut, aber um mein 💓 zu gewinnen muss er noch ein bisschen rosten ...

Samstag, 18. März 2017

Semperecke Nr. 74 - Ostereierkranz 2017


oder: Die ersten sind geschlüpft ...
Ein Beitrag für die Semperecke in der Sempervivum-Liste


Unsere Hühner – die armen – haben immer noch Stallarrest. Wie lange wird es denn noch dauern, bis die Gefahr, sich mit der Vogelgrippe anzustecken, endlich gebannt ist und sie wieder raus dürfen? Sie hätten es verdient, denn seit Wochen legen sie fleißig Eier.
Ich habe sie gesammelt und mit einem kleinen Eierauspuster viele Eier ausgeblasen. Wir haben so viele gegessen, bis sie uns aus den Ohren kamen. Es gab Pfannekuchen, Kuchen, Rühreier in allen möglichen Varianten.


Aber dann hatte ich rund 40 zusammen – und jetzt konnte ich mein Osterprojekt 2017 beginnen.
Ich habe mir noch ein Schächtelchen mit leeren Wachteleiern gekauft. Federn, Klebepistole und einen Strohkranz hatte ich noch zuhause.


Die großen Eier habe ich wie sie kamen auf den Kranz geklebt. Die Lücken wurden mit Wachteleiern und Federn gestopft. Das Ganze hat ca. 1 Stunde gedauert und ich habe dafür 2 ½ Klebestangen gebraucht (und mir dabei die Finger verbrannt, * Aua).
Aber es hat sich gelohnt, oder?



Sieben Eier waren so vorbereitet, dass  sie bepflanzt werden konnten. Ich füllte sie ganz vorsichtig mit Sempervivumerde und nahm bewurzelte oder auch wurzelnackte Kindel. Das musste ganz vorsichtig gemacht werden, denn die Schale durfte nicht zerbrechen. Einmal ist es dann doch passiert, da habe ich ein anderes Stück Schale dagegen geklebt. Erde, die daneben gefallen war, wurde weggepustet. Und das ist er - mein Osterkranz 2017:


Und das sind die Küken – bzw. Kindel:


'Fame'



'Flamingo'


'Gelber Stern'

'Rheinkiesel'



'Pip'




'Carmen' (zweimal)

Die Federchen sind so leicht und wenn der Wind weht, flattern sie wie ein zartes Windspiel. Das ist so schön und man darf deshalb die Pflänzchen nur ganz vorsichtig gießen. Der Kranz steht außerdem überdacht, aber im Freien.


Die Semperviven lieben es in der Kalkschale zu sitzen und werden weiterwachsen. Lange nach Ostern werden sie ihre Eierschale verlassen und in einen Topf ziehen. Sollten die Eier dabei zu Bruch gehen, werde ich neue reinkleben, dann wird mein Kranz hoffentlich im nächsten Jahr wieder groß rauskommen.



In einer Ecke fand ich noch einen alten Rebenkranz - der passte sehr gut als Untersatz zu meinem Eierkranz. Ein Teller oder ein altes Brett tun's aber auch. So lässt sich der Kranz besser transportiern.

***

„Was ist denn Lilly? Was maulst du denn?“
„Kannst du bitte mal allen sagen, dass ICH NICHT der Osterhase bin!!!
Danke!“




Ein frohes Wochenende wünscht Anne majoRahn

Nachtrag: Einen Tag später, nachdem ich diesen Post geschrieben habe, wurde die Stallpflicht aufgehoben. Hurrra, die Hühner sind wieder frei!

Freitag, 3. März 2017

Unser Hochbeet: rechteckig - praktisch - gut!


"Ein Hochbeet ... das wäre das Ziel unserer Träume!"

Hochbeete liegen derzeit im Trend. Sie erleichtern die Gartenarbeit, setzten Akzente und sind vielseitig einsetzbar.

Wir haben uns in Gärten und auf Gartenschauen umgeschaut, bis wir uns einig waren: wir wollen das auch!

Wir nahmen Zollstock, Säge, Wasserwaage und noch einiges mehr zur Hand und machten uns an die Arbeit.


Immer zur Seite: Balu unsere treue Seele. Eigentlich interessieren ihn Hochbeete überhaupt nicht. "Dabeisein" ist alles was für ihn zählt!



Nach wenigen Tagen war das Werk vollbracht.



Nach ein paar Wochen sah es dann so aus:


Wir haben auf kleinstem Raum jede Menge Zucchin und Auberginen geerntet und die Kapuzinerkresse war nicht nur schmückendes Beiwerk.

***

Dieses Jahr hat die Saison im Hochbeet bereits begonnen.
Einige Pflanzen von unserem "Mombacher Winter" - ein historischer Wintersalat, den wir voriges Jahr zur Aktion "Das Rheinhessenquadrat - Gärten 1816/2016" angepflanzt haben, durften stehenbleiben, schießen und blühen.



Aus den Blüten bildeten sich Samenkörnchen. Diese fielen aus und wuchsen zu kleinen Sämlinge heran, die den Winter 2016/2017 mühelos überstanden.

Im Februar 2017 habe ich sie dann vorsichtig ausgegraben und in das Hochbeet gepflanzt. Inzwischen sind sie sogar schon gewachsen.


In die Mitte des Hochbeetes habe ich Radieschen ausgesät.
Ich hoffe sie werden noch im Mai reif, denn dann kommt schon die Sommerbepflanzung dran.
Aber bis dahin dauert es ja noch ein bisschen ...

Übrigens: kommenden Dienstag werde ich einen Vortrag über Hochbeete halten.
Wann: 7. März, von 18 - 21 Uhr
Wo: Wormser Str. 111, 55276 Oppenheim
Der Eintritt ist frei - Interessierte sind willkommen.
mehr Infos auf der Homepage der Gartenführer Rheinhessen

Freitag, 17. Februar 2017

Lilly liebt Wolle oder Naturschal mit Holzknöpfen.


Lilly liebt Wolles. Genau wie ich! Sie spielt so gerne damit. Sie schläft auch auf Wolle. Und putzen tut sie sich auch darauf ...


Offiziell ist das verboten. Lilly, hörst du!!!!

Auf dem Weihnachtsmarkt 2016 in Oppenheim konnte ich wieder mal nicht widerstehen und habe mir naturgefärbte, handgesponnene Wolle gekauft. 3 Strang à 50g - sündhaft teuer!

Dieses mal soll es ein Häkelschal werden. Das Muster ist einfach: 2 Stäbchen 3 Luftmaschen, 2 Stäbchen, 3 Maschen überspringen und das Muster wiederholen.


Gehäkelt habe ich mit einer 8er Häkelnadel. Und weil Wolle und Nadel so dick waren, war der Schal schon nach 2 Abende vor dem Fernseher fertig.



Das Besondere an meinem Schal sind die Holzknöpfe. Es sind schmale Astscheibchen, die ich für wenig Geld beim Floristen gekauft habe. Erst habe ich sie ganz glatt geschliffen, dann habe ich mit der Bohrmaschine 2 Löcher rein gebohrt und sie dann mit Olivenöl eingerieben. So kam besser die Maserung zur Geltung.


Und das ist er - mein Naturschal mit Holzknöpfen:



Anleitung:
Für meinen Schal habe ich 34 LM angeschlagen und dann nach dieser Anleitung weitergearbeit.
Viel Spaß, wenn ihr ihn nacharbeiten wollt. Es lohnt sich noch.

Beliebte Posts