Freitag, 8. Dezember 2017

Kranz auf Kranz - Dritter und Vierter


Heute morgen, als ich mit dem Hund unterwegs war, sah ich dass am Feldrand Hecken und Bäume geschnitten waren. Darunter auch Äste von jungen Eichen. An den Zweigen hingen noch die Blätter.
Und da ich selten ohne Schere spazieren gehen, habe ich mir einige Äste abgeschnitten und sie mitnachhause genommen. Mit Hilfe eines Drahtreifens und einer Drahtrolle, habe ich mir daraus einen Kranz gebunden. Immer schön ein Ästchen nach außen und eins nach innen, wickel, wickel. Die unteren Blätter wurden zwar eingequetscht, aber dadurch gaben sie dem Gebilde etwas Dicke.


Im Nu ist ein fast goldener Kranz entstanden.



Dreimal dürft ihr raten, was ich mit diesem gemacht habe:
es ist der dritte im Bunde meines Kranz-Turmes. Er landete ganz unten,
weil er da am besten wirkte.


Und der Vierte? Der entstand aus den Eibenreste unseres Adventskranzes und den letzten Hortensienblüten für dieses Jahr. Er durfte ganz nach oben, damit die Hortensienblüten nicht eingequetscht werden.


Noch eine Drahtlichterkette drum, ein Weckglas mit Kerze rein - fertig!

Ach ja, liebe Steffi vom fatto-incasa.blogspot, vielleicht vermisst du das Rad unter den Kränzen. Es ist noch da! Aber es gehört zu einem anderen Kranzturm. Dessen Fertigstellung zeige ich auch noch. Und nein, ich habe die Kränze nicht festgebunden und hoffe, dass der Wind gnädig mit uns ist 😌.

Ich wünsche allen ein schönes zweites Adventswochenende.

Samstag, 2. Dezember 2017

Kranz auf Kranz - Der Zweite

Erster Advent!
Es gibt viel zu tun im Hause majoRahn.
Deshalb heute einen Kranz aus dem Garten.
Es ist ein Efeukranz. Ein ganz einfacher, auf einen Eisenring gebunden. 

Der Efeu trägt in diesem Jahr außergewöhnlich viel Fruchansatz.
Allerdings wollen sie nicht richtig ausreifen.
Ob das noch was wird mit den dicken schwarzen Efeubeeren?



Der Reif heute Nacht hat den Kranz verzuckert. Das wirkt nochmal so schön!


Die Kränze liegen auf einem alten Wagenrad



Mal sehen, welcher als nächster folgt.
Einen schönen ersten Advent wünscht Anne majoRahn

Freitag, 1. Dezember 2017

Kranz auf Kranz - der Erste

Im Herbst und im Winter ist Zeit zum Kränzebinden - ich liiiiebe es!
Das Material dazu finde ich im Garten und in der freien Natur - vor allem,wenn ich mit unserem Hund Balu Gassi gehe.


Diese Fülle an Material am Gehölzerand fasziniert mich und ich kann gar nicht genug davon kriegen. Heute habe ich im Gestrüpp Windenknöterich (Fallopia convolvulus) gefunden.

Windenknöterich, siehe Wikipedia




"Windenknöterich? Nein danke!" Das Ackerunkraut ist im Garten nicht gerne gesehen. Es bíldet viele Samen, die sich leicht ausbreiten. Aber die goldbraunen Triebe sind wie geschaffen für einen schnellen Kranz! Die Pflanze ist einjährig und die langen, ca. 1.50m langen Triebe lassen sich einfach herausziehen und man kann sie bereits vor Ort zu einem Kranz winden. Ich streife die Triebe ab und achte darauf, dass alle Samenkörner abfallen!

Und eins, zwei, drei ist das Rohgerüst fertig. 

"Balu, hierher!
Stell dich nicht so an, dauert doch nur 2 Sekunden!"





"Guter Hund! Feeeeein gemacht!"

Statt Windenknöterich könnte man auch Mühlenbeckia nehmen, oder Klebklettenkraut. Ich habe das hier schonmal gemacht und der Post ist übrigens einer meiner meist gelesenenen!

Aber der Windenknöterich hat einfach diese schöne Farbe!



Der Kranz ist noch nicht fertig. Er ist Teil eines Stapelkranzes. Das Material dazu, habe ich bereits entdeckt und in Kürze (morgen oder übermorgen) mache ich Teil 2 und zeige ihn hier.

Bis dahin noch eine schöne Voradventszeit.

Montag, 20. November 2017

Würzöle - Tipps & Kniffe bei der Zubereitung

Feines muss nicht immer aufwendig in der Herstellung sein
Würzöle sind z.B. im Handumdrehen gemacht.
Meine Lieblingsöle sind Zitronen- oder Chiliöl.

Und das braucht man für beide Öle:
2 x 250ml hochwertiges, natives Olivenöl, das nicht bitter schmecken darf
(oder ein anderes Öl nach Belieben)
2 Biozitronen
ein paar Chilischoten, je nachdem wie scharf das Ganze werden soll
1 EL Paprikapulver (das gibt eine schöne Farbe)



Zuerst werden die Gläser, die bestenfalls eine weite Öffnung haben (z.B. Weckgläser) und ebenso die Zitronen gespült. Die kommen vor den Gläsern ins Spülwasser, so werden sie richtig sauber. Danach werden Gläser und Zitronen mit heißem Wasser abgespült, damit keine Spülmittelreste mehr anhaften.


Die Zitronen werden mit einem sparschäler hauchdünn geschält. Die Schalen kommen ins Glas, den Rest verwerte ich anderweitig. Mit dem einem Teil des Öles aufgießen, also mit 250ml.



Chili und Paprika kommen in das andere Glas, Öl aufgießen - fertig.



Halt noch nicht ganz ...
Beide Öle stelle ich für 1 Woche an einen hellen warmen Ort und lasse sie ziehen.


Dann werden sie gefiltert.


Am liebsten nehme ich dafür saubere Küchentücher, solche wie die, die auf dem Foto zu sehen sind. Mit ihnen kann man sehr fein filtern und es geht blitzschnell. Denn wer kennt das nicht: bei Kaffeefiltern dauert das ... und dauert ...

Vorbereitung der Filtertücher:
Vor dem 1. Gebrauch kommen die Tücher in die Waschmaschine. Dann werden sie nochmal in heißem Wasser und von Hand ausgespült (das kann man vor einem Geschirrspülvorgang erledigen, wenn noch kein Spülmittel im Wasser ist). Das ist wichtig, damit das Tuch frei von Waschmitteln oder Seifengeruch ist. Anschließend zum Trocknen aufhängen. Nach jedem Gebrauch kommen sie wieder mit in die Waschmaschine (60° oder 90°Wäsche), denn man kann sie so lange nutzen, bis sie irgendwann mal reißen.

Mit  dem Öl kann man Salate würzen, Feta, Gemüse, Brotaufstriche oder es einfach mit einem Stück Weißbrot auftunken. Lecker!

Übrigens: Zitronen- und Chiliöle, in Flaschen gefüllt und mit hübschen Etiketten versehen, sind wunderbare und gern gesehene Mitbringsel für liebe Leute. Richtig was her machen sie, wenn noch ein leckeres Rezept an der Flasche hängt.


zum Beispielein Rezept mit
Lachstatar mit Zitronenöl:
200g Lachs, sehr fein gehackt
1TL Honigsenf
1 EL 10%iger Joghurt
1 EL Zitronenöl
wenn vorhanden: etwas feingehackter Dill




Samstag, 4. November 2017

CDs raus, Blumen rein

Liebe MarioNette, dein Blümchenkaffee hat bei uns eine kleine Umräumaktion zur Folge gehabt.
9 kleine Tässchen aus meiner Sammlung habe ich aus dem Schrank geholt und sie alle mit kleinen Sträußchen gefüllt. Aber wohin damit?
Mein Blick fiel auf den CD-Schrank. Den wollte ich doch längst mal aufräumen ...

Gedacht getan - CD raus, Blumentässchen rein.
Zum Fotografieren hatte ich dann keine Lust mehr, die ganze Aktion hat soviel Zeit gekostet.

Heute kamen die Stäußchen raus und Blätter rein. Und das ist das Ergebnis:











Und so sieht er aus, der neue Blumenschrank:




Mittwoch, 25. Oktober 2017

Jenseits des WeinBerges

Heute bin ich mit meinem gelben Fahrrad über die Wein-Berge in den Nachbarort zum Einkaufen gefahren.



Da fiel mir in einem Vorgarten eines Aussiedlerhofes ein Busch mit toller Herbstfärbung auf.



Aber oha! Was sind denn das für Früchte? Hängen da etwa Apfelsinen dran? Ich habe mir die Sache näher betrachtet.







Als ich eine Frau in der Nähe bemerkte, ging ich zu ihr und fragte sie, was sie denn für ein wunderbares Obst in ihrem Garten hätte? 

Sie sagte, das sind Kaki-Früchte. Sie hätte den Strauch schon vor ca. 10 Jahren gepflanzt und seit 2 Jahren würden Früchte daran hängen. Leider würden diese aber bitter schmecken. "Ach - das ist aber schade!"
Zum Abschied schenkte mir die Frau eine Frucht. Sie war hat wie ein Stein.

Später im Supermarkt fand ich zufällig auch Kakifrüchte. Ich habe mir eine gekauft und sie gleich probiert.
Sie schmeckte wunderbar - eine Mischung aus Äpfeln und Pflaumen. 

Nun will ich unbedingt auch so einen Kaki-Strauch und im nächsten Frühjahr werde ich mir einen kaufen! Egal, ob er bitter oder süß schmeckt. Allein schon wegen der Herbstfärbung! Und wegen der ungemein dekorativen Früchte!


Zierauberginen aus meinem Garten und die Kaki-Frucht
aus dem Garten jenseits des Wein-Berges.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ein herbstliches Gericht aus meinem Garten

Der Herbst hat nochmal alles gegeben und uns eine ganze Woche lang mit sonnigen Tagen verwöhnt. 
Wer konnte hat sich ein warmes Plätzchen im Garten gesucht.



Die letzten Stauden haben ihre Knospen geöffnet und beenden damit den diesjährigen Blütenreigen.

Chrysanthemen, Astern und Herbstanemonen


Rosen und Pfingstrosen blühen nicht mehr
und machen diesen Makel mit bunten Blättern wett



Ich gehe zum Hühnerstall und hebe die Eier aus.
Die Dicke sitzt noch auf dem Nest.


Im Gemüsegarten gibt es Endivien satt! Ein Busch kommt mit in die Küche.


Dort wird er gob zerschnitten und die Eier werden gekocht


... gepellt, klein geschnitten und mit dem angemachten Salat vermischt.


Schwarzbrotscheiben von gestern (oder vorgestern?) werden in Stücke gebrochen und zusammen mit Zwiebeln in heißem Fett angebraten.


Alles kommt in eine Schüssel und wird vorsichtig vermischt.


Festkochende Pellkartoffeln werden gewürfelt und angebraten.
Ich würze sie am liebsten mit orientalischen Gewürzen.
Heute im Angebot: frisch zubereiteter "Zhatar"


Salat in einer Schüssel anrichten. In die Mitte kommen die Bratkartoffeln.
Mit ordentlich Petersilie bestreuen!


Hmmmmm, lecker, lecker, lecker!


Und was ist mit Franz, dem Gans 😉... ?

Der hat sich gerade den Abfall vom Endivien Salat schmecken lassen 
(siehe Schnabelwinkel)


Die Rezepte:

Endivien-Bratkartoffelsalat für 2 hungrige Mäuler,
die den ganzen Tag im Garten gearbeitet haben:

Zutaten:
Ein halber Busch Endivensalat, Salatsoße, siehe unten.
2 hartgekochte Eier, gepellt und klein gewürfelt.
 1 große Zwiebel, in Streifen geschnitten.
2 Scheiben altbackenes Schwarzbrot in Würfel geschnitten
6 Pellkartoffeln (festkochend), geschält und in Würfel geschnitten,
Salz, Pfeffer, Zhatar.
Distelöl zum Braten

Salatsoße:
Kräuteressig, Zitronenolivenöl (oder anderes Salatöl), 1 TL Honigsenf (oder anderen Senf), 1 Knobizehe gepresst, Salz, Pfeffer
&
1 Bund Petersilie, gewaschen und grob geschnitten 


Zhatar(afrikanisch-orientalisches Gewürz):
2 TL Thymian, 1 TL Majoran, 1 TL Oregano,
2EL Sesamkörner, 1 TL Korianderkörner.
Zutaten in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie zu duften anfangen.
Vom Herd ziehen und abkühlen lassen.
1 TL grobes Salz dazugeben und im Mixer oder Mörser zerkleinern.
Mit ¼ TL Kreuzkümmelpulver, ¼ TL Chiliflocken vermischen.


Endiviensalat grob schneiden, mit Salatsoße anmachen. Klein gewürfelte Eier untermischen. Zwiebel in Fett anbraten und Brotwürfel dazu geben. Alles kross braten, aber nicht dunkel werden lassen. Zum Salat geben.
Kartoffelwürfel anbraten mit Salz, Pfeffer und Zhatar würzen. 
Salat auf einer Platte oder einer flachen Schüssel anrichten und in die Mitte die Kartoffeln geben. Mit viel grob gehackter Petersilie anrichten.

Diesen Beitrag verlinke ich mit dem Blogevent zu Beckysdiner und hoffe inständig, dass ich eines der Kochbücher gewinne, die sie im Angebot hat. Denn Kochbücher sind für mich das, was für andere Frauen Schuhe, Juwelen, Klamotten oder sonstwas ist.

 






Kranz auf Kranz - Dritter und Vierter

Heute morgen, als ich mit dem Hund unterwegs war, sah ich dass am Feldrand Hecken und Bäume geschnitten waren. Darunter auch Äste von ju...